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Aktion "TeleMed in Germany"

TeleMed in Germany ist eine Aktion des Themenschwerpunkts "Präventive MikroMedizin" in Zusammenarbeit mit der VDE Initiative MikroMedizin. Sie soll der Verbesserung des Informationsaustausches zwischen den verschiedenen Komponenten von eHealth-Systemen dienen. Die Aktion leistet damit einen Beitrag zum wichtigen Thema Interoperabilität vonSystemen wie beispielsweise RFID, Personal Area Networks, Personal Health, TeleMonitoring, KIS... 
 

Live Demonstrationen 

Am wichtigen Beispiel TeleMonitoring werden auf Messen wie der Medica, Cebit und TeleHealth verschiedene Geräte, Dienstleistungen und Infrastrukturen gemeinsam dargestellt und erläutert. In Live-Demonstrationen wird gezeigt, dass der Datenaustausch und die Daten-darstellung von Vitalparametern via TeleMonitoring-Systeme unterschiedlicher Anbieter funktioniert. Mediziner führen in die Funktionalität der präsentierten Systeme ein und geben einen Überblick über das neue und erfolgreich geführte Therapiemanagement für chronisch kranke Patienten sowie für Risikopersonen.

Medica 2006 Medica 2006
Cebit 2007 TeleHealth 2007
Medica 2007

Diskussion mit den Ministerien

Zusätzlich zu dem wichtigen Aspekt Interoperabilität von TeleMonitoring-Systemen und der gemeinsamen Präsentation von TeleMonitoring-Systemen auf Messen verfolgt die Aktion TeleMed in Germany eine weitere Aufgabenstellung. In der Diskussion mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) geht es um die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen zur erfolgreichen Überführung von TeleMonitoring-Systemen in die Regelversorgung:

Durch die Änderungen am Medizinproduktegesetz und die geänderten Regeln und Prozesse für die Erstattungsfähigkeit von Medizinprodukten im deutschen Gesundheitswesen wird zwischenzeitlich ein umfängliches Health Technology Assessment (HTA) gefordert, das dem bei Pharmaprodukten gleich kommt. In diesem Zusammenhang sind folgende Aussagen von besonderem Interesse:

  1. Bei den meisten TeleMonitoring-Medizinprodukten ist die Gefährdungslage von Patienten (z. B. durch Nebenwirkungen) nicht gegeben.

  2. In vielen Fällen sind bei gesundheitsökonomischen Studien keine eindeutigen Regelungen darüber vorhanden wie diese durchzuführen sind. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Messung von Ressourcenverbräuchen im ambulanten oder stationären Bereich und für die Rehabilitation.

  3. Bei der Kostenberechung in gesundheitsökonomischen Studien kann eine Perspektive aus unterschiedlicher Sicht (Leistungserbringer, Krankenkassen und Volkswirtschaft) eingenommen werden, deren Interessenlagen nicht immer übereinstimmen.

  4. Die eher klein- und mittelständisch aufgestellte deutsche Medizintechnikindustrie kann die enormen HTA-Aufwendungen meist nicht erbringen. Als Beispiel kann ein mittelständisches Unternehmen mit 100 Mitarbeitern, 15 Mio. Euro Umsatz pro Jahr und Kosten für die Studien, die typischerweise bei insgesamt 10 Mio. Euro liegen können, dienen. 
     

 

 
Ansprechpartner:
 

Dipl.-Ing. Johannes Dehm
VDE Initiative MikroMedizin
Stresemannallee 15
60596 Frankfurt am Main

Tel. 069 6308-344
E-Mail: dgbmt-imm@vde.com
www.vde-mikromedizin.de

 
  
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